Der HP OmniBook Ultra 14 markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von Windows-Laptops mit ARM-Chips. Als einer der ersten Geräte setzt der 14-Zöller auf Qualcomms neuen Snapdragon X2 Elite (X2E-90-100) und kombiniert diesen mit satten 64 GB RAM sowie einer 2-TB-SSD. Doch reicht die Leistung aus, um den stolzen Preis von 2.879,99 Euro zu rechtfertigen?
Ein neues Design mit hochwertigen Materialien
HP präsentiert den OmniBook Ultra 14 mit einem überarbeiteten Gehäuse, das sich deutlich von der Vorgängergeneration abhebt. Das neue Design setzt auf scharfe Kanten und eine edle „Stone Blue“–Farbe, kombiniert mit poliertem Aluminium. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, auch wenn sie der des Ryzen AI 9 HX 375-Modells von 2024 entspricht.
An der Tastaturablage fällt die vertikale Beschriftung „OmniBook Ultra“ auf, während der Schriftzug „OmniBook“ auf dem Gehäuse und „Ultra“ in poliertem Aluminium eingraviert sind. Das große 5,4 x 3,4 Zoll große Trackpad dominiert die Fläche, während die Tastatur mit dunkelblauen Kunststofftasten ausgestattet ist. Anders als beim Vorjahresmodell fehlt diesmal ein Fingerabdrucksensor am Power-Button.
Display und Anschlüsse: Modern, aber ohne Thunderbolt
Der 14-Zoll-OLED-Bildschirm besticht durch schmale seitliche Ränder und eine glatte Glasoberfläche, die Farben intensiv leuchten lässt – allerdings auch Reflexionen begünstigt. Oben thront das HP-Logo, während unten ein etwas breiterer Rahmen den USB-C-Port schützt.
Bei den Anschlüssen setzt HP auf drei USB-C-Ports und einen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Der USB-A-Port der Vorgängergeneration wurde zugunsten eines weiteren USB-C-Anschlusses gestrichen. Zwar unterstützt keiner der Ports Thunderbolt, doch alle bieten USB Power Delivery 3.1, DisplayPort 1.4 und eine Signalleistung von 40 Gbps. Mit Abmessungen von 12,25 x 8,49 x 0,42 Zoll und einem Gewicht von 2,81 Pfund liegt der OmniBook Ultra 14 im Mittelfeld – leichter als das Ryzen-Modell von 2024, aber schwerer als ein MacBook Air 13.
Leistungsstark, aber mit Preisaufschlag
Der Snapdragon X2 Elite mit bis zu 5 GHz Taktfrequenz und 18 Kernen bildet das Herzstück des Systems. Die integrierte Hexagon-NPU erreicht bis zu 85 TOPS und beschleunigt KI-Aufgaben spürbar. In unseren Benchmarks zeigte sich das Potenzial:
- Geekbench 6: 3.942 Punkte (Single-Core) – nur knapp hinter dem MacBook Air mit M5 (4.168 Punkte).
- HandBrake-Test (4K-zu-1080p-Transcoding): 2 Minuten 11 Sekunden – nur drei Sekunden langsamer als das ZenBook A16.
- PCIe 5.0-SSD: 2.620,91 MB/s im Dateitransfer – deutlich schneller als das MacBook Air.
- Cinebench 2024: Bis zu 1.099 Punkte im ersten Lauf, danach stabil zwischen 920 und 950 Punkten.
Die Kombination aus 64 GB LPDDR5x-9523-RAM und 2-TB-PCIe-5.0-SSD sorgt für flüssiges Multitasking und schnelle Datenverarbeitung. Allerdings bleibt die integrierte Adreno-Grafikeinheit hinter dedizierten GPUs zurück – für Büroanwendungen und leichte Bildbearbeitung reicht sie jedoch aus.
Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit
Mit einem 70-Wh-Akku und optimierter Energieverwaltung erreicht der OmniBook Ultra 14 eine ausgezeichnete Laufzeit. Im Test hielt er problemlos einen ganzen Arbeitstag durch, selbst bei intensiver Nutzung. Die Wi-Fi-7-Unterstützung via Qualcomm FastConnect 7800 sorgt zudem für stabile Internetverbindungen.
Kritisch anzumerken ist die fehlende Thunderbolt-Unterstützung, die bei Konkurrenzmodellen wie dem ZenBook A16 oder MacBook Air Standard ist. Auch die Glanzschicht des Displays kann bei direkter Sonneneinstrahlung störend wirken.
Fazit: Premium-Laptop mit starkem ARM-Chip – aber zu teuer?
Der HP OmniBook Ultra 14 überzeugt mit hoher Rechenleistung, langer Akkulaufzeit und einem hochwertigen Design. Die Kombination aus Snapdragon X2 Elite, 64 GB RAM und 2 TB SSD macht ihn zu einem starken Konkurrenten für Intel- und AMD-basierte Ultrabooks. Allerdings schreckt der Preis von fast 3.000 Euro viele Käufer ab – insbesondere, wenn Thunderbolt oder ein dedizierter Grafikchip gewünscht sind.
Für Nutzer, die Wert auf KI-Beschleunigung, Energieeffizienz und ein edles Gehäuse legen, könnte der OmniBook Ultra 14 dennoch eine lohnende Investition sein. Ob sich der Aufpreis langfristig auszahlt, hängt jedoch stark vom individuellen Einsatzszenario ab. Die nächste Generation der ARM-Chips wird zeigen, ob Qualcomm die Preise senken oder weitere Features wie Thunderbolt integrieren wird.
KI-Zusammenfassung
HP OmniBook Ultra 14, Qualcomm Snapdragon X2 Elite işlemcisiyle yüksek performans ve uzun pil ömrünü bir arada sunuyor. Fiyatı ve özellikleri hakkında detaylı inceleme.



