Seit einigen Wochen hatte ich das Glück, Valve’s Steam Machine intensiv zu testen. Obwohl die Konsole bereits von Kollegen wie Sean Hollister mit einem soliden „6 aus 10“ bewertet wurde, überzeugt sie mich – und das trotz eines vorhandenen PS5- und Xbox Series X-Systems.
Eine Konsole, die sich flexibel nutzen lässt
Die Steam Machine von Valve ist kein reiner Spielcomputer für den Fernseher. Stattdessen vereint sie die Vorteile einer klassischen Konsole mit der Leistungsfähigkeit eines Gaming-PCs. Mit ihren 12 Teraflops an Rechenleistung und einer AMD RDNA 3-Grafikeinheit liefert sie flüssige Bildwiederholraten in Full HD und 4K.
Ein besonders praktischer Aspekt ist die einfache Integration in bestehende Umgebungen. Die Konsole passt problemlos auf den Schreibtisch neben den Monitor oder unter den Fernseher. Dank ihrer kompakten Bauweise lässt sie sich sogar in Wohnzimmerregale oder Medienkonsolen unterbringen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Konsolen bietet die Steam Machine zudem mehr Anpassungsmöglichkeiten:
- Vollständige Steuerung über die Steam-Client-Oberfläche
- Unterstützung für Steam Input-Geräte wie Controller und Maus/Tastatur
- Nahtlose Synchronisation mit dem Steam Deck über Cloud-Speicher
Warum klassische Konsolen hier nicht mithalten können
Mein PS5- und Xbox Series X-System sind zwar leistungsstarke Geräte, aber sie haben einen entscheidenden Nachteil: Sie können nicht auf meine umfangreiche Steam-Bibliothek zugreifen. Die Steam Machine hingegen ermöglicht den Zugriff auf tausende Spiele, darunter auch Indie-Titel und ältere Klassiker, die auf anderen Plattformen nicht verfügbar sind.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Steam Cloud-Funktionalität. Dadurch kann ich meinen Spielstand auf der Steam Machine speichern und später nahtlos auf dem Steam Deck oder einem anderen Gerät fortsetzen. Diese Synchronisation ist bei PlayStation und Xbox nur eingeschränkt möglich.
Zusätzlich unterstützt die Steam Machine modernste Features wie:
- DLSS und FSR für verbesserte Grafik bei hohen Auflösungen
- Raytracing für realistischere Licht- und Schatteneffekte
- Vulkan-API für bessere Performance in anspruchsvollen Spielen
Die kleinen Schwächen, die den Unterschied machen
Trotz ihrer Stärken hat die Steam Machine auch einige Nachteile. Die Preisspanne von 1.049 Euro ist für viele Gamer ein Hindernis, besonders wenn bereits eine PlayStation oder Xbox vorhanden ist. Zudem gibt es noch nicht viele Spiele, die speziell für die Konsole optimiert wurden, was bedeutet, dass viele Titel weiterhin über Streaming oder Emulation laufen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Lüfterlautstärke unter Last. Bei intensiven Gaming-Sessions kann die Konsole hörbar werden, was in ruhigen Wohnzimmern störend wirken kann. Valve hat zwar bereits erste Firmware-Updates veröffentlicht, aber die Geräuschentwicklung bleibt ein Thema.
Ein Kauf, der sich lohnt – auch für Nicht-PC-Gamer
Trotz der genannten Nachteile überwiegen für mich die Vorteile. Die Steam Machine ist eine hervorragende Alternative für Gamer, die eine All-in-One-Lösung suchen. Sie kombiniert die Einfachheit einer Konsole mit der Flexibilität eines PCs – ohne Kompromisse bei der Spieleauswahl.
Für diejenigen, die bereits in das Steam-Ökosystem investiert haben, ist die Konsole eine logische Ergänzung. Wer hingegen hauptsächlich Titel aus dem PlayStation- oder Xbox-Katalog spielt, könnte mit den klassischen Konsolen besser bedient sein.
Langfristig könnte die Steam Machine den Markt für Gaming-Hardware verändern, indem sie die Grenzen zwischen Konsolen und PCs weiter verschwimmen lässt. Valve hat mit diesem Gerät einen mutigen Schritt gewagt – und für viele Gamer könnte sich dieser Schritt auszahlen.
KI-Zusammenfassung
Valve’un Steam Makinesi, oyun kütüphanenizi TV’ye ve masaüstüne taşıyarak çok yönlü bir deneyim sunuyor. Fiyatı yüksek olsa da sunduğu esneklik ve performansla dikkat çekiyor.