Die Perl Weekly feiert ihr 15-jähriges Bestehen mit einer einzigartigen Geschichte: Seit ihrer Gründung vor 15 Jahren haben über 800 Autoren zu diesem Newsletter beigetragen. Doch die Herausforderung bleibt – für viele dieser Autoren fehlen noch wichtige Informationen wie LinkedIn-Profile, PAUSE-IDs oder sogar ein Profilbild.
Jetzt ist die Community gefragt: Wer kennt die Autoren persönlich oder kann ihre Profile recherchieren? Die Perl Weekly lädt alle Perl-Enthusiasten ein, bei der Vervollständigung der Datenbank mitzuwirken. Ob per Pull Request im offenen Repository oder per E-Mail an den Herausgeber – jede helfende Hand ist willkommen. Die vollständige Liste der Autoren ist öffentlich einsehbar, und die Quelle liegt im src/authors.json des Projekts auf GitHub.
LinkedIn-Integration bringt mehr Transparenz
Ab sofort werden LinkedIn-Profile der Autoren direkt in den Ausgaben der Perl Weekly verlinkt – sofern vorhanden. Diese Änderung soll die Vernetzung innerhalb der Perl-Community erleichtern und den Austausch zwischen den Entwicklern fördern. Zusätzlich wurde die Redaktionsvorlage aktualisiert, um diese Funktion systematisch zu unterstützen. Wer also bereits ein LinkedIn-Profil hat, könnte bald in den nächsten Ausgaben des Newsletters auftauchen.
Diskussionen auf Reddit werden sichtbarer
Bisher wurden Diskussionen zu Artikeln der Perl Weekly oft nur als verlinkte URLs eingebunden. Jetzt erhalten sie einen eigenen Platz in den Metadaten – inklusive eines kleinen Reddit-Symbols, das neben jedem Artikel angezeigt wird. So können Leserinnen und Leser sofort erkennen, ob es zu einem Beitrag eine aktive Diskussion gibt, und sich direkt beteiligen.
Highlights aus der Perl-Community
In der vergangenen Woche fanden zwei besonders interessante Online-Events der Perl Maven statt. Beide Präsentationen stehen nun als Videos zur Verfügung und können auf YouTube abgerufen werden. Wer die nächste Session nicht verpassen möchte, kann sich über die Plattform Luma registrieren.
PAGI bekommt eine neue Struktur – drei Distributionen statt einer
John Napiorkowski, ein bekannter Perl-Entwickler, hat kürzlich eine wichtige Änderung an PAGI bekannt gegeben: Das Framework wird ab sofort in drei separate CPAN-Distributionen unterteilt.
- PAGI-Server: Der Referenzserver, der die grundlegende Infrastruktur bereitstellt.
- PAGI-Tools: Ein neues Toolkit für Anwendungen, das Entwicklern hilft, effizienter zu arbeiten.
- PAGI: Die Kernspezifikation, die die Grundlage für die anderen beiden Komponenten bildet.
Diese Aufteilung soll die Wartbarkeit und Erweiterbarkeit des Projekts verbessern und Entwicklern mehr Flexibilität bieten.
Perl.Wiki erhält ein Update auf Version 1.49
Ron Savage hat die neueste Version von Perl.Wiki veröffentlicht. Neben allgemeinen Verbesserungen und Fehlerbehebungen bringt das Update auch neue Funktionen mit, die die Zusammenarbeit und Dokumentation in der Perl-Community erleichtern sollen. Entwickler, die das Wiki nutzen, profitieren von einer stabileren und benutzerfreundlicheren Oberfläche.
Perl PAGI Middleware: Eine Brücke zwischen Perl und Python
John Napiorkowski hat ein spannendes Projekt vorgestellt: eine Middleware für PAGI, die auf Basis von Plack/PSGI (Perl) und Starlette/ASGI (Python) eine ähnliche Drei-Schichten-Architektur umsetzt. Diese Entwicklung könnte besonders für Entwickler interessant sein, die in beiden Sprachen arbeiten oder nach modernen Lösungen für asynchrone Anwendungen suchen.
Matt’s Script Archive: Eine Retrospektive
Tedium wirft einen Blick zurück auf die Anfänge des Internets und die Software von Matt Wright. Der damals 17-jährige Entwickler schuf in den 1990er Jahren einige der ersten Foren- und Gästebuch-Systeme – lange bevor Sicherheit ein zentrales Thema war. Doch trotz der damals fehlenden Sicherheitsstandards hinterließ Matt Wright mit seinem Script Archive einen bleibenden Eindruck in der Geschichte des Webs.
GTC 2.20 Pro Designer: Neue Funktionen für Designer
Herbert Breunung stellt die neueste Version von GTC vor, die mit einer Fülle neuer Features aufwartet. Besonders hervorzuheben ist die Einführung einer vereinfachten API, die speziell auf die Bedürfnisse von Designern zugeschnitten ist. Gleichzeitig wurden Dokumentation und Fehlerbehandlung deutlich verbessert – zwei Bereiche, die bisher oft vernachlässigt wurden.
Datenbankabstraktion in Mojolicious: DBIx::Class vs. Mojo::Pg
Dave Cross geht der Frage nach, ob in Mojolicious-Anwendungen DBIx::Class oder Mojo::Pg die bessere Wahl ist. Seine Antwort: Es kommt darauf an, was man erreichen möchte. Während DBIx::Class eine umfassende ORM-Lösung bietet, punktet Mojo::Pg mit einer schlankeren und auf Mojolicious zugeschnittenen API. Cross betont, dass die Entscheidung letztlich von den spezifischen Anforderungen des Projekts abhängt.
DBIx::QuickORM: Ein neuer Ansatz für Datenbankzugriffe
Auf der Perl- und Raku-Konferenz präsentierte Chad Granum eine Alternative zu den etablierten ORM-Lösungen wie DBIx::Class. Sein neues Projekt, DBIx::QuickORM, soll intuitiver und benutzerfreundlicher sein. Granum erklärt, dass er mit DBIx::Class nie wirklich zufrieden war und daher eine Lösung entwickelt hat, die besser zu seiner Denkweise passt.
Neue Konstanten-Module für Perl
James Wright stellt zwei neue Module vor: constant::string und constant::string::uc. Diese Tools ermöglichen es Entwicklern, typosichere Konstanten zu definieren, die zur Compile-Zeit überprüft werden. Besonders nützlich sind sie, um häufige Schreibfehler in Variablen oder Feldern zu vermeiden.
HTML::Composer: HTML-Templates in Perl schreiben
Rawley Fowler bringt mit HTML::Composer eine neue Lösung für ein altes Problem: Viele Perl-Entwicklerinnen und Entwickler stören sich daran, HTML-Code schreiben zu müssen, wenn sie eigentlich lieber in Perl arbeiten würden. Das neue Modul ermöglicht es, HTML-Strukturen rein in Perl zu definieren – ohne den Wechsel zwischen Sprachen.
DBIO: Eine Alternative zu DBIx::Class
brian d foy stellt DBIO vor, eine native relationale Abbildung für Perl, die auf DBI aufbaut. Das Projekt soll Entwicklern eine einfachere und direktere Möglichkeit bieten, Datenbankabfragen durchzuführen, ohne auf die Komplexität von DBIx::Class angewiesen zu sein.
Videos der Perl Maven-Sessions
Zwei aktuelle Videos aus den Online-Sessions der Perl Maven stehen zur Verfügung:
- Perl-Entwicklung mit Ollama und lokalen Modellen (Dmytro Lyakh): Eine Einführung in die Nutzung von KI-Tools für die Perl-Programmierung.
- Verbesserung des grafischen Debuggers ptkdb mit ChatGPT (Matthew Persico): Ein Praxisbeispiel, wie KI die Fehlerbehebung in Perl erleichtern kann.
Die Zukunft der Perl Weekly
Die Perl Weekly bleibt auch nach 15 Jahren ein lebendiger Treffpunkt für Entwicklerinnen und Entwickler. Mit den neuen Features wie der LinkedIn-Integration und der besseren Sichtbarkeit von Community-Diskussionen wird der Newsletter noch interaktiver. Gleichzeitig zeigt die aktive Weiterentwicklung von Projekten wie PAGI und DBIx::QuickORM, dass Perl weiterhin eine dynamische und innovative Sprache ist.
Wer selbst Teil dieser spannenden Community werden möchte, kann sich den Perl Weekly anschließen oder an den regelmäßigen Online-Events der Perl Maven teilnehmen. Die Zukunft verspricht weitere spannende Entwicklungen – und vielleicht auch dein nächster Beitrag?
KI-Zusammenfassung
Perl Haftalık Bülteni’nin 779. sayısında LinkedIn profilleri entegre edildi, PAGI dağıtımı parçalandı ve yeni araçlar tanıtıldı. Ayrıntılar ve topluluk katkıları için okumaya devam edin.