Nach über einem Jahr der exklusiven Verfügbarkeit für neue RDNA4-Grafikkarten ändert AMD seine Strategie für die FidelityFX Super Resolution (FSR) Version 4. Der Chipriese plant nun, die verbesserte, hardwarebeschleunigte Up scaling-Technologie auch auf ältere Radeon-Grafikkarten auszurollen. Damit profitieren auch Besitzer von GPUs der RX 7000-Serie sowie integrierter Grafikeinheiten wie der Radeon 890M oder 8060S von den Fortschritten in Sachen Bildqualität und Performance.
Eine lange erwartete Erweiterung für FSR 4
Seit der Ankündigung von FSR 4 im vergangenen Jahr galt die Technologie zunächst als exklusiv für die neue RDNA4-Architektur, zu der etwa die Radeon RX 9070 XT oder die RX 9060 XT gehören. Diese Beschränkung führte bei vielen Nutzern zu Enttäuschung, da die älteren Modelle zwar leistungsfähig sind, aber nicht von den neuesten Verbesserungen profitieren konnten. AMDs SVP für Computing und Grafik, Jack Huynh, bestätigte nun via Social Media, dass FSR 4 bald auch auf älteren GPUs verfügbar sein wird.
Der Startschuss für die schrittweise Freigabe fällt im Juli 2026. Betroffen sind zunächst Grafikkarten basierend auf der RDNA3- und RDNA3.5-Architektur. Dazu zählen nicht nur diskrete Modelle der RX 7000-Serie, sondern auch integrierte Grafiklösungen wie die Radeon 890M oder die Radeon 8060S, die etwa in Thin-and-Light-Laptops oder Gaming-Handhelds wie dem Steam Deck verbaut sind.
Was FSR 4 für Nutzer älterer GPUs bedeutet
Die Hardware-basierte Up scaling von FSR 4 verspricht eine deutlich bessere Bildqualität im Vergleich zu softwarebasierten Lösungen oder älteren FSR-Versionen. Besonders bei Spielen mit hohen Auflösungen oder anspruchsvollen Raytracing-Effekten könnte dies zu spürbaren Verbesserungen führen. Nutzer müssen jedoch Geduld haben, da der Rollout schrittweise erfolgt und zunächst nur ausgewählte GPUs unterstützt werden.
Für Besitzer von Grafikkarten wie der Radeon RX 7900 XT oder RX 7800 XT bedeutet dies, dass sie ab Juli 2026 von den neuen Funktionen profitieren können, ohne auf ein Upgrade auf die RDNA4-Reihe angewiesen zu sein. Auch für Nutzer von Laptops mit integrierter Grafik könnte FSR 4 die Performance in aktuellen Spielen spürbar erhöhen.
- Unterstützte GPUs ab Juli 2026:
- Radeon RX 7000-Serie (diskret)
- Radeon 890M (integriert)
- Radeon 8060S (integriert)
- Vorteile von FSR 4:
- Bessere Bildqualität durch hardwarebeschleunigte Up scaling
- Geringere Performance-Einbußen bei hohen Auflösungen
- Unterstützung für Raytracing-Szenarien
Warum AMD die Strategie ändert
Die Entscheidung, FSR 4 auch auf ältere GPUs auszurollen, könnte mehrere Gründe haben. Zum einen hat AMD in der Vergangenheit wiederholt betont, dass FSR eine offene Technologie sein soll, die möglichst vielen Nutzern zugutekommt. Die exklusive Bindung an neue Hardware stand im Widerspruch zu diesem Anspruch. Zum anderen könnte der Schritt auch eine Reaktion auf die wachsende Konkurrenz durch Nvidia und Intel sein, die ebenfalls an verbesserten Up scaling-Lösungen arbeiten.
Durch die Ausweitung des Supports signalisiert AMD, dass es die Performance älterer Hardware weiterhin ernst nimmt und Nutzern nicht zwangsläufig den Kauf neuer Grafikkarten nahelegt. Dies könnte die Kundenbindung stärken und die Akzeptanz von FSR als Standard für Up scaling-Technologien erhöhen.
Ausblick: FSR 4 wird zum Standard für Up scaling
Der schrittweise Rollout von FSR 4 auf älteren GPUs markiert einen Wendepunkt für AMDs Up scaling-Strategie. Mit der besseren Hardware-Unterstützung und der schrittweisen Freigabe zeigt der Chipriese, dass er die Bedürfnisse seiner Nutzer ernst nimmt. Ob die Technologie langfristig die Erwartungen in Sachen Bildqualität und Performance erfüllt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht jedoch, dass FSR 4 zunehmend zum Standard für Up scaling-Technologien wird – und das nicht nur für Neueinsteiger, sondern auch für Besitzer älterer Grafikkarten.
KI-Zusammenfassung
AMD’nin FSR 4 yükseltme teknolojisi, RDNA3 ve entegre GPU’larda Temmuz’dan itibaren desteklenecek. İşte detaylar ve hangi cihazlarda kullanılabileceği.